Schwangerschaftsstreifen und Dehnungsstreifen behandeln

Schwangerschaftsstreifen und Dehnungsstreifen behandeln


Als Dehnungsstreifen (Striae cutis distensae) beschreibt man einen streifenförmigen Gewebsschwund, der durch dehnungsbedingte Veränderungen des Bindegewebes entsteht, beispielsweise während einer Schwangerschaft oder bei schnellem Größenwachstum.

Es wird geschätzt, dass bei etwa 80 % der Schwangeren Dehnungsstreifen am Bauch und an den Oberschenkeln auftreten. Viele Betroffene empfinden dies als eine große Belastung und fühlen sich unwohl in ihrer Haut. Es gibt zwar diverse Cremes und Öle, die die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten solcher Dehnungsstreifen verringern bzw. bei der Behandlung bereits vorhandener Dehnungsstreifen helfen können, doch die effektivste Therapie stellt der Laser dar.

Auch in unserer Praxis bieten wir Laserbehandlungen bei Dehnungsstreifen an. Hierbei werden meist verschiedene Behandlungstechniken kombiniert, um das optimalste Ergebnis zu erzielen. So sind Dehnungsstreifen nach einigen Sitzungen deutlich weniger sichtbar. Gerne besprechen wir in einem ausführlichen Vorgespräch die genaue Vorgehensweise und erstellen gemeinsam einen individuellen Therapieplan.

FAQ

Wie wirkt der Laser auf Schwangerschaftsstreifen?

Der Laserstrahl bewirkt eine gezielte, thermische Gewebsschädigung, um die Haut zur Regeneration anzuregen. So werden bestimmte Zellen (Fibroblasten) aktiviert, die für die Synthese und die Elastizität der Haut verantwortlich sind. Das Ergebnis ist eine glattere und ebenmäßigere Haut.


Ist der Laser bei allen Arten von Dehnungsstreifen wirksam?

Schwangerschafts- bzw. Dehnungsstreifen sind eine Reaktion auf eine starke Dehnung der Haut und des Bindegewebes. Das Bindegewebe besteht aus einem Geflecht aus Kollagenfasern und elastischen Fasern. Kollagenfasern verleihen der Haut Stabilität und elastische Fasern ziehen die Haut nach einer mechanischen Beanspruchung praktisch wieder zurück in ihren Ausgangszustand.

Bei zu schneller und zu starker Beanspruchung kann dieses Geflecht reißen. Ursachen hierfür können sein: sehr schnelles Wachstum im Teenageralter, Schwangerschaft oder schnelle Gewichtsveränderungen. Die Folge sind Streifen auf der Haut, die sog. Dehnungsstreifen. Diese finden sich bevorzugt am Bauch, an den Oberschenkeln, am Gesäß oder an der Brust.

Man unterscheidet dabei zwei Arten von Dehnungsstreifen:

  • Striae rubrae („rote Streifen“): Dies sind frische Dehnungsstreifen mit rötlicher bis bläulich-violetter Farbe. Sie entstehen durch das Reißen des Geflechts aus Kollagenfasern und elastischen Fasern. Dies führt zu einer Entzündung der Haut, dabei weiten sich die Blutgefäße, was schließlich zu der rötlich-bläulichen Farbe der Dehnungsstreifen führt. In diesem Stadium sind sie leichter zu behandeln.
  • Striae albae („weiße Streifen“): Dies sind Dehnungsstreifen im fortgeschrittenen Stadium. Sobald die Entzündung abgeklungen ist, verblasst die Farbe der Streifen. Sie erscheinen dann im Gegensatz zum umliegenden, gesunden Gewebe eher weißlich, sind leicht eingesunken und die Haut in diesem Bereich ist etwas dünner.

Laser sind bei der Behandlung von Narben und Dehnungsstreifen besonders wirksam. Der vaskuläre Laser wird bevorzugt zur Behandlung von roten oder violetten Dehnungsstreifen eingesetzt. Er zielt genau auf das Hämoglobin ab, das für die Farbe der Dehnungsstreifen verantwortlich ist, um die Mikrogefäße zu zerstören, die für die Entzündung verantwortlich sind. Man kann mit Lasern aber auch weiße Dehnungsstreifen recht gut behandeln, ganz beseitigen lassen sich diese aber nur in den seltensten Fällen.


Welche Vorsichtsmaßnahmen werden vor einer Laserbehandlung von Dehnungsstreifen getroffen?

In einem ersten Beratungsgespräch vor der Behandlung wird ein Protokoll erstellt, das Ihren Erwartungen und Ihrem Haut- und Dehnungsstreifentyp entspricht. In einem Erstgespräch stellen wir sicher, dass keine Gegenanzeigen für die Lasertherapie vorliegen (beispielsweise bestimmte Medikamente, Hautinfektionen oder Schwangerschaft).

Wenn Sie noch schwanger sind oder stillen, sollten Sie die Behandlung der Dehnungsstreifen erst nach dieser Zeit planen. Zudem wird besprochen, wie viele Lasersitzungen der Arzt in Ihrem Fall für notwendig hält (üblich sind durchschnittlich 4 bis 5 Sitzungen). Zwischen den einzelnen Sitzungen braucht die Haut Zeit, um zu heilen und sich zu regenerieren, so dass die Behandlungen in bestimmten Abständen erfolgen. 4-6 Wochen vor und nach der Laserbehandlung sollte auf einen konsequenten UV-Schutz geachtet werden, auch darf die Haut nicht gebräunt sein.


Preis

Dehnungsstreifen Körper


€549